Die
Karibik
Denkt man an die Karibik, so denkt man
an das Paradies auf Erden. Kein Wunder, denn es gibt kaum ein zweites
Revier fuer die Liebhaber von Yachturlaub auf der Welt, welches solch
eine Schoenheit und Vielfalt an Farben sowie gerade zu ideale Wetterbedingungen
besser verbindet, als die Antillen. Fuer die Yachties sind die kleinen
Antillen von besonderem Interesse, welche einen Kreis zwischen Puerto
Rico im Nordwesten und Venezuela im Sueden bilden.
Und
obwohl sie alle zusammen die kleinen Antillen bilden, unterscheiden
sich die Inseln ganz erheblich voneinander. Doch haben sie auch alle
eins gemein: Herrliche, geschuetzte Ankerplaetze mit schneeweissen
Sandstraenden und Palmen, die bis zum kristallklaren Wasser reichen.
Die stets bewegte doch differenzierte Historie der Inseln spiegelt
sich in den ganz unterschiedlichen Charakter der Einheimischen wieder.
Vom charmanten, rassigen Dominikaner bis hin zum wohlhabenden, polyglotten
Franzosen auf Martinique ist hier alles vertreten.
Daher gilt auch: Selbst wenn man einen Teil der Antillen gut kennt,
so heisst es bei weitem nicht die Karibik gesehen zu haben. Der Teil
der kleinen Antillen, der fuer die Yachties von entscheidendem Interesse
ist besteht aus drei grossen Hauptgruppen: Die Jungfraueninseln (Virgin
Islands) im Nordwesten, die Leeward Islands in der Mitte
und die Windward Islands suedlich davon.
Die wilde Perle der Antillen, die Grenadinen, sollte an dieser
Stelle namentlich nicht vergessen werden. Mit ihren kristallklaren Gewaesser
und ausgesprochen idyllischen Inseln bereitet sie ein erstklassiges
Segelerlebnis und bilden eine eigene, kleine Inselgruppe im Sueden der
Windwards.
Die karibische Sonne verwoehnt alle ihre Inseln fast ununterbrochen
12 Stunden Tag fuer Tag. Das Klima ist ideal und man kann das ganze
Jahr ueber das Leben an Bord einer Yacht geniessen, weil es kaum Unterschiede
zwischen den einzelnen Jahreszeiten gibt.
Die kleinen Antillen sind zwar von Juni bis Oktober Hurrikangefaehrdet,
doch baut sich ein Hurrikan ueber eine laengere Zeit auf, so dass die
Vorwarnzeit ausreichend ist. Die Regenzeit faellt ebenfalls in die Sommermonate.
Dennoch entdecken immer mehr Yachties den Reiz eines Yachtcharters in
der Regenzeit. Angenehm warme, meist nur kurze Regenschauer und sehr
guenstige Charterpreise lohnen das Revier auch in dieser Jahreszeit
zu entdecken. Auf vielen der kleinen und ganz kleinen Inseln gibt es
selbst in der Regenzeit kaum Regen, da die Inseln zu klein sind, um
eine Wolkenbildung bei der intensiven Sonneneinstrahlung zu beguenstigen
- hier ist es lediglich diesig. In den weniger bzw. ungeschuetzten Passagen
nimmt der Seegang ueber sie Sommermonate hin zu.
Die groessten und am haeufigsten frequentierten Haefen und Marinas von
denen Sie aus Charteryachten bekommen koennen sind in fettem Schrifttyp
hervorgehoben.
Die Jungferninseln/Jungfraueninseln
Die Britischen Jungfraueninseln/British Virgin Islands
- kurz BVI: Tortola, Virgin Gorda, Anegada, Jost Van Dyke,
Norman Island, Peter Island, Cooper Island, Seal Dogs, George Dog, Great
Dog, West Dog, Marina Cay, Guana Island, Green Cay, Little Jost van
Dyke, Carval Rock, Ginger Island, Round Rock, Fallen Jerusalem und viele
mehr
Die Amerikanischen Jungfraueninseln/United States Virgin
Islands - kurz USVI: St. Thomas, St. John, Great St. James,
Water Island, St. Croix und viele mehr
Die spanischen Jungfraueninseln: San Juan (Puerto
Rico), Culebra, Culebrita, Vieques und mehr.
Die Leeward Islands - Die Inseln ueber dem Wind
Antigua, St. Martin/St. Maarten, Anguilla, St. Barts/St. Barthelemy,
Statia, St. Kitts, Barbuda, Nevis, Saba, Guadeloupe, Marie-Galante,
Les Saintes, Dominica und mehr
Die Windward Islands - Die Inseln
unter dem Wind
Martinique, St. Lucia, St. Vincent, Young Island, Carriacou,
Union Island, Palm Island, Petit St. Vincent, Mopin, Petit Martinique,
Mustique, Battowia, Baliceaux, Petit Mustique, Savan Islands, Bequia,
Petit Nevis, Tobago Cays, Petit Tabac, Mayreau, Canouan, Ile de Ronde,
Mabouya Island, Sandy Island, Grenada, Tobago, Trinidad, Barbados
und viele mehr
Die Jungferninseln/Jungfraueninseln
(Virgin Islands)
Die sich ueber ca. 80 sm erstreckende Kette der Virgin Islands teilt
sich in einen britischen, einen amerikanischen und einen spanischen
Teil auf. Spricht man von den Jungferninseln, so denkt man in erster
Linie an die British Virgin Islands und das zu Recht. Nirgendwo sonst
in der Karibik
ist der Service und das Angebot so perfekt und gezielt auf Yachten
und deren Crews ausgerichtet, wie in den British Virgin Islands. Die
hohe Zahl an Yachten und Charterbasen spiegelt den hohen Beliebtheitsgrad
dieses Reviers wieder. Durch die geschuetzte Lage segelt man wie in
einer grossen Badewanne bei geringem Seegang und bei einem konstanten,
mildem Wind. Segeln total relaxt. Und die Natur hat sich alle Muehe
gegeben, um saemtliche ihr zur Verfuegung stehenden Blautoene an dieses
Idyll im UEberfluss zu verschwendet: Azurfarben strahlt der mit Wattewolken
getupfte Himmel, das kristallklare Meer schimmert in einem unglaublichem
Mix aus Saphir, Indigo und Ultramarin. Ein Labyrinth von Korallenriffen
steigt aus koenigsblauen Tiefen empor und Schaumkronen tanzen auf
tuerkisen Wellen um die Gunst des Urlaubers. Und die Menschen halten
mit allen erdenklichen Variationen an Pastellfarben entgegen mit denen
sie ihre schmucken Haeuser im Kolonialzeit bemalen. - Das sanfte Paradies
auf Erden scheint fuer ein einmaliges Postkartenidyll geschaffen worden
zu sein.
Die Britischen Jungfraueninseln/British
Virgin Islands - kurz BVI sind das ideale Einsteigerrevier
in der Karibik: Die Entfernungen zwischen den Inseln sind sehr gering
und bieten mit ihren etwa sechzig Inseln und Inselchen eine schier grenzenlose
Vielfalt. Daher verwundert es auch nicht, dass sich in den BVI die meisten
Charterstuetzpunkte der Karibik befinden - vor allem auf Tortola.
Die meisten unserer angebotenen Yachten liegen in Tortola in der Hodjes
Creek Marina in Maya Cove, welche zu den besten Marinas der BVI
zaehlt. Der perfekte Stuetzpunkt, um einen Traumtoern zu beginnen
- mit einen Service und Verproviantierungsmoeglichkeiten, die beispielhaft
sind. Tortola ist die groesste Insel der BVI und im Westen nur durch
den Sir-Francis- Drake-Kanal
von den American Virgin Islands getrennt. Im Osten liegt die zweite
der beiden grossen Inseln der BVI, Virgin Gorda. Vor ihr sind viele
Riffs, so dass Sie Vorsicht beim Navigieren wallten lassen muessen.
Virgin Gorda, die dicke Jungfrau, ist ein Muss! Am kilometerlangen
Strand "The Baths" tuermen sich gigantische Granitbrocken
uebereinander auf und schaffen ein einzigartiges System von Planschbecken,
Wasserhoehlen und Brandungspools. Unglaubliche Fotomotive sind garantiert!
Weitere Ziele koennten die unberuehrten Sandstraende der dritten grossen
Inseln, Anegada, sein. Sie ist die einzige der BVI's, die nicht vulkanischen
Ursprungs ist und ruht noerdlich von Virgin Gorda, etwas abseits zum
Rest des Archipels, umgeben und geschuetzt von einem grossen Korallenatoll
- entsprechend anspruchsvoll fuer Skipper und Crew ist deren Ansteuerung.
Die viertgroesste Insel ist Jost Van Dyke nordwestlich von Tortola
gelegen und mit der "Soggy Dollar Beach Bar", Geburtsort
des beruehmten aus Rum, Kokosmilch, Muskatnuss, Ananas- und Orangensaft
bestehende Cocktail "Painkiller". Traumhafte Buchten, Straende,
malerische Haeuser und der weltbeste Schmerzkiller sind Ihnen garantiert.Als
Yachti wird Ihnen gleich auffallen, dass die Infrastruktur dieser
Inselwelt auf die Crews und Gaesten von Segel- und Motoryachten abgestimmt
ist. Kein Wunder bei einem Revier, das aus ueber 60 Inseln besteht,
die so nah beieinander liegen. Zu den kleinen Inseln zaehlen unter
anderem Norman Island, Peter Island, Cooper Island, The Dogs (Seal
Dogs, George Dog, Great Dog, West Dog), Marina Cay, Guana Island,
Green Cay, Little Jost van Dyke, Carval Rock, Ginger Island, Round
Rock, Fallen Jerusalem sowie zahlreiche kleinere Inselchen, die wir
hier namentlich nicht erwaehnen koennen.
BVI heisst morgens in traumhaften Gewaessern aufwachen und sein Bad
in den smaragdgruenen bis hellblauen warmen Tropenmeer zu geniessen.
Einen kurzen Schlag zu einem Ankerplatz, der Sie mit einer atemberaubenden
Unterwasserfauna verzaubern wird. UEberall tummeln sich tropische Fische.
Tauchen oder schnorcheln Sie gerne? Dann werden Sie dieses Revier lieben!
Mit ihren versteckten Buchten, verwinkelten Meerengen und geheimen Grotten
waren die Vulkaninseln einst beruechtigter Tummelplatz fuer Seeraeuber
und Siedler vieler Nationen: Daenen, Englaender, Franzosen, Hollaender
und auch Spanier fochten erbittert um das Inselreich. 1672 setzten sich
die Briten durch und annektierten das insgesamt Archipel. Entsprechend
viel Wracks aus dem 17. und 18. Jahrhundert warten darauf bei einem
unvergesslichem Tauchgang oder einer Schnorchelsafari von Ihnen entdeckt
zu werden.
Die meisten Wracks liegen vor St. John (USVI) und den Meerwasserhoehlen
von Norman Island - welche durch Robert Louis Stevenson's Treasure Island
(Die Schatzinsel) Weltruhm erlangt haben. Nach einer zweiten Toernetappe
am Nachmittag wartet eine traumhafte Bucht oder eine huebsche Marina
auf Sie, um bei gutem Essen und einem Tanz auf dem feinen, weissen Sand
unter den mitreissenden Klaengen des Reggaes Ihren Abend ausklingen
zu lassen.
Der zentrale Bereich des Reviers, der Sir-Francis-Drake-Kanal, liegt
relativ geschuetzt vor dem Seegang des Atlantiks und ist Tummelplatz
vieler Yachten.
Die Amerikanischen Jungfraueninseln/United
States Virgin Islands - kurz USVI liegen im Westen und sind
etwas weniger stark frequentiert, als die BVI. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts
bestimmte ueber diese Inseln, ueber denen heute die US-Flagge weht,
das daenische Koenighaus. Dann verkaufte es das Land fuer 25 Millionen
Dollar, die Washington dafuer bot. Insbesondere Amerikaner schaetzen
diese, da Europaeer fuer die Einreise ein Visum benoetigen. Die bedeutendste
der Amerikanischen Jungferninseln fuer den Yachtfreund ist St. Thomas
im Westen der USVI. Hier haben zahlreiche Charterflotten ihren Heimathafen
und Stuetzpunkt. Die Insel ist als Steueroase insbesondere fuer ihre
Edelsteine und sonstige Geschmeide sowie Markenarmbanduhren der gehobenen
Preisklasse bekannt.
St. John - die Romantische, die Ruhige - grenzt mit ihren gerade einmal
2.400 Einwohner zaehlenden Inselbevoelkerung im Westen an den Sir-Francis-Drake-Kanal
und ist nur durch diesem mit dem grossen und quirligem Tortola getrennt.
Etwa zweidrittel der Insel sind US-Nationalpark und ein Muss gesehen
zu werden.
Unzaehlige kleine Inseln wie Great St. James und Water Island liegen
rundum St. Thomas und St. John, so dass sie die Qual der Wahl haben
sich fuer einen Ankerplatz oder eine romantische, atemberaubende Bucht
zu entscheiden.
St. Croix liegt ca. 40 sm suedlich von St. Thomas und St. John und ist
die groesste der Virgin Islands und wird nur von Yachties angelaufen,
die gerne mal einen laengeren Schlag machen.
Die spanischen Jungfraueninseln
- San Juan liegen noch abgelegener im Westen und sind hisspanischen
Ursprungs, doch seit einem Jahrhundert unter amerikanischem Protektorat.
Diese Insel haelt, was man von einem Karibikurlaub erwartet: Kristallklares
Wasser, endlose weisse
Sandstraende, eine verzauberte Unterwasserwelt und stetige Passatwinde.
In der neuen Marina Puerto del Rey, liegen einige feine Charteryachten
vor Anker. Weitere Charterbasen werden Sie so gut wie keine antreffen.
Die Infrastruktur und das Angebot an Land sind entsprechend einfacher
und urspruenglicher, weshalb viele Crews durchaus von den BVI oder USVI
die spanischen Jungfraueninseln ergruenden.
Puerto Rico lockt mit seiner unglaublich malerischen Altstadt im spanischem
Kolonialstil die Yachten aus dem weitem Umkreis an, damit deren Crews
diese entdecken koennen. Die Insel Culebra mit ihren malerischen Fischerdoerfern,
das Naturreservat Culebrita und die Insel Vieques sowie weitere kleinere
Inselchen wollen ebenfalls entdeckt werde.
Gut zu Wissen: Tropisches Klima mit typischen Nordostpassat und
Windlagen von Dezember bis April. Anschliessend nimmt der Wind ab und
dreht immer weiter ueber Ost bis Suedost. In den Sommermonaten nimmt
in den weniger geschuetzten Passagen im Nordosten und in Richtung des
spanischen Teils der Seegang zu. Die Virgin Islands gehoeren zu den
am besten erschlossenen Inseln der Karibik - mit allen Vor- und Nachteilen.
Die Versorgung ist exzellent, es gibt viele erstklassige Marinas und
fast immer lockt ein Restaurant und eine Bar mit perfektem Service und
man wird ueberall mit einem Laecheln auf dem Gesicht bedient. Dafuer
sind die Preise relativ hoch und an Land ist das Angebot touristisch
gepraegt.
Lustig: Auf einer Yachtcharterseite im Internet haben wir gelesen,
dass auf Vieques eine Bucht mit phosphoreszierendem Wasser als "Ein-auf-der-Welt-einzigartiges-Naturspektakel"
ein sehenswertes Muss ist. Zweifelsfrei schoen, doch ganz sicher nicht
einmalig! Diese Spektakel kennen viele Crews aus zahlreichen karibischen
Buchen - selbst in der grossen und vollen Rodney Bay Marina auf St.
Lucia. Auch an vielen Orten im Mittelmeerraum koennen Sie sich an diesem
Spektakel immer wieder erfreuen. Sie muessen nur das Licht auslassen
und bewusst darauf achten! Leider werden solche Halbwahrheiten uebers
Netz verbreitet, wenn "weltweite Capitain(e)" als "Charterspezialisten"
aus Hotelbeschreibungen ihre Charterinformationen zusammentragen und
die Reviere dabei nicht einmal kennen.
Die Leeward Islands - Die
Inseln ueber dem Wind
UEber eine Laenge von rund 250 sm erstreckt sich das beliebte Inselreich
der Leewards, im Norden begrenzt von Anguilla, im Sueden von Dominica.
Im Gegensatz zu den Virgin Islands liegen
die Leewards guenstiger zum Nordostpassat. Dem Segler beschert somit
die geographische Lage mehr Halbwind-Kurse. Dafuer sind die Abstaende
zwischen den einzelnen Inseln weit aus groesser als in den Virgins;
betragen aber selten mehr als 40 sm.
Die Inseln gehoeren franzoesischen, niederlaendischen oder britischen
Hoheitsgebieten an und zeigen die unterschiedlichen Gesichter der Karibik:
Bergige, rauchende Vulkaninseln wie Montserrat, umgeben von einem tiefem
Wasser, hohe Berginseln mit einem dichten Bewuchs an kleinen, tropischen
Regenwaeldern wie St. Kitts, Guadeloupe oder auch Dominica im Gegensatz
zu flachen Koralleninseln wie Anguilla oder Barbuda, welche nur aus
Sand und Palmen zu bestehen scheinen. Fuer den Charterer sind die Inseln
St. Martin/St. Maarten, Antigua und Guadeloupe von besonderem
Interesse, da hier die meisten Charteryachten ihren Heimathafen haben
und es gute Fluganbindungen auch per Direktflug aus Deutschland gibt.
Die groessere Ausdehnung des Reviers der Leewards macht es noetig sich
waehrend eines 2-woechigen Toerns auf einen Bereich dieser Inselwelt
zu beschraenken. - Der naechste Toern folgt garantiert! Nicht umsonst
zaehlen die Leewards nach den Virgin Islands zu dem beliebtesten Segelrevier
der Karibik.
Auf St. Martin/St. Maarten, die zweigeteilte Insel mit seinem
franzoesischen und niederlaendischen Teil befinden sich gleich zwei
grosse Charterstuetzpunkte; Oyster Pond und Anse Marcel.
Die Insel ist bunt und lebendig - ein Stueck Europa in der Karibik.
Erstklassige Sterne-Restaurants werden Sie genauso antreffen wie kleine,
intime Cafés, gute Weine, Kunstgalerien, hochwertige Boutiquen,
einfache Souvenierlaeden, die beruehmt beruechtigten Duty-Free-Shops
im hollaendischem Philisburg, Nachtclubs, Casinos und der Duft von frischen
Baquettes und Croissants umweht die bunten Kolonialhaeuser. Aber die
feinen Sandstraende, Palmen und das wunderbare Wetter verraten, dass
Sie in einem Europa aus dem Land der Maerchen und Sagen weit ab der
Heimat sind.
Ueber Antigua sagt man, dass ein volles Jahr nicht ausreicht
um alle seine Straende gesehen zu haben, denn es gibt ueber 365 in ihrer
Zahl. Und es sind wahre Traumstraende, denn nicht umsonst traegt einer
von ihnen den Namen "The Garden of Eden", dazu unzaehlige
Ankerplaetze und Korallenriffe, die zum Schwimmen und Tauchen einladen.
Die schoenste Charterbasis auf Antigua befindet sich in der Nelson's
Dockyard im English Harbour, wo unsere Flotten liegen. Der Hafen
an sich ist ein Traum und glanzvoller Dreh- und Angelpunkt waehrend
der beruehmten Antigua Race-Week im Mai, mit ihren Regattas und Parties.
English Harbour? Ja, es handelt sich hierbei um den restaurierte Hafen
der Englischen Karibik-Flotte des 18. Jahrhundert und ein Film reicht
bei weitem nicht aus, um die unglaublichen Motive fuer Ihre Urlaubserinnerungen
festzuhalten. Wo so viel Geschichte ihren Platz hat sind auch alte Schiffswracks
nicht weit. Das Bekannteste ist das der Andes, welches Sie in der Naehe
der Hafeneinfahrt zur Deep Bay erkunden koennen. Alle kleineren, Antigua
vorgelagert Inseln, sind von einem Korallenriff umgeben. Entsprechend
schillernd ist die tropische Unterwasserwelt und mit etwas Glueck koennen
Sie Riesenschildkroeten und Mantas sehen.
Guadeloupe - der Schmetterling im Meer, fuegt sich zusammen aus
den beiden Inselhaelften Grande Terre und Basse Terre. Aus der Vogelperspektive
im Anflug betrachtet bilden die beiden Inselhaelften die Form eines
Schmetterlings, dessen Fluegel aus satten Regenwaeldern und die Fluegelspitzen
aus schillernden Korallenriffen bestehen. Eingebettet in diesem Paradies
mit der stolzen Bevoelkerung liegt unsere Basis in Gosier. Mieten
Sie ein Auto und entdecken Sie das Landesinnere mit tiefen Schluchten,
aus denen das Rauschen eines Wasserfalles hervordringt. Und nicht zu
vergessen die umgebende Inselwelt.
Dominica,
die wilde Stolze, auf welcher der letzte noch bestehenden Stamm karibischen
Ureinwohner zu entdecken ist, die noch heute ihre Einbaeume in traditionellen
Bauweise herstellen. Marie-Galante, die Insel der 100 Muehlen in denen
einer der weltbesten Rums destilliert wird. Und nicht zu vergessen sind
die Les Saintes. Ein Inselgruppe aus kleinen, recht trockenen und in
der Farbe roetlichen Inseln mit hohen, felsigen Bergspitzen. Eine Welt
fuer sich. Die Einwohner stammen von Bretonischen Fischern ab und ihre
Flotte kann in Bourg des Saintes bewundern werden, wenn die kleinen
Boote nach ihrem taeglichem Fang hoch auf den Strand gezogen werden,
um Rumpf an Rumpf auf den naechsten Tag zu warten. Rund um die Inseln
gibt es traumhafte Tauch- und Schnorchelmoeglichkeiten und am Abend
muessen Sie in den verwinkelten Gaesschen der Fischerorte den tagesfrischen
Fang probieren.
Von St. Martin/St. Maarten, Antigua und Guadeloupe lassen sich auch
die bis hierher nicht naeher erwaehnten Inseln Anguilla, die Schoene
mit dem feinen Essen, St. Barts - auch unter den Namen St. Barthelemy
bekannt - das franz. St. Tropez der Karibik mit seinem Edelhafen Gustavia,
Statia, St. Kitts, Barbuda, Nevis, Saba und und und entdecken. Wir wollen
nicht zu viel verraten, denn wir wollen Ihnen die Freude am Entdecken
nicht nehmen.
Gut zu Wissen: Auf den grossen Inseln gibt es Marinas und Haefen
mit guter bis sehr guter Infrastruktur. In den meisten der kleinen Orten
nur Restaurants und begrenzte Versorgungsmoeglichkeiten. Das gastronomische
Angebot ist meist weit gefaechert und reicht von der lokalen, schmackhaften
und gerne etwas scharfen Kreolischen Kueche bis hin zu einer internationalen
Kueche mit Sternniveau. In zahlreichen vertraeumten Buchten heisst es
sich selbst zu versorgen oder Sie nutzen die Moeglichkeit im Restaurant
eines schoenen Luxus-Resorts zu essen, sofern eins da ist. Der nordoestlichen
Bereich um Montserrat und um Saba herum bietet nur wenige geschuetzte
Ankergruende. Acht geben sollten Sie beim Mangrovenkanal in der Mitte
Guadeloupes - auch wenn dieser fuer Yachten befahrbar ist, so erhebt
dieser navigatorisch ein anspruchsvolles Niveau an Skipper und Crew,
um unbeschadet durch die vielen Untiefen zu kommen.
Die Windward Islands - Die
Inseln unter dem Wind
Die von den Passatwinden verwoehnten Windward Islands bilden die vielleicht
interessanteste Inselgruppe der kleinen Antillen. Sie zeichnen einen
suedwaertigen Bogen von Martinique ueber St. Lucia, St. Vincent, die
Inselgruppe der Grenadinen bis hin zur Insel Grenada ins Karibische
Meer. Setzen Sie den Bogen um ca. 70 sm uebers offene Meer fort, so
treffen Sie auf die Inseln Tobago und Trinidad, die ebenfalls zu den
Windwards gehoeren. Und noch eine Insel gehoert zur Inselgruppe, liegt
aber mit einer Entfernung von rund 70 sm oestlich des Bogens ebenfalls
etwas abseits - Barbados.
UEber
eine Laenge von rund 220 sm erstrecken sich die fuer Yachtliebhaber
interessantesten Inseln, deren noerdlichste Martinique und suedlichste
Grenada ist. Die Windwards sind nach den Virgin Islands und den Leeward
Islands die drittbeliebteste Inselgruppe der Karibik. Wir, das Team
von SailingParadise.com denken das sind sie zu unrecht, denn die Windwards
verbinden die Vorzuege grosser, ganz unterschiedlicher Inseln mit dem
Reiz von unzaehligen kleinen Inseln und Inselchen durch die Gruppe der
Grenadinen und vereint somit die Reize der Leewards und Virgins in sich.
Dabei ist hier Vieles ein bisschen wilder, etwas urspruenglicher - aber
auch Glanz und Glamour fehlen nicht! Sie werden auch hier einige sehr
luxurioese Inselresorts entdecken koennen sowie den wohl absoluten High-Society
Spot der Karibik - die Insel Mustique. Unsere Charterbasen befinden
sich auf den Inseln Martinique, St. Lucia, St. Vincent und Grenada.
Darueber hinaus besteht gegen Aufpreis die Moeglichkeit der Yachtrueckgabe
auf Union Island.
Martinique - die Franzoesin - ist nicht die einzige der franzoesischen
Karibikinseln, doch keine ist so franzoesisch wie diese Eine. Die Franzosen
auf Martinique sind selbstbewusst, wohlhabend, polyglott und stolz aus
Martinique zu sein. Ihre Frauen gelten als die Schoensten der Welt,
kleiden sich gerne in bunter Seide und haben eine offensichtliche Vorliebe
fuer High-Heels. Die Mischung aus franzoesischer Lebensart und kreolischem
Charme ist hier aufs Beste gelungen, macht diese Insel so einmalig und
garantiert dem Reisendem eine der besten Kuechen der Welt.
Betrachtet man die Insel aus der Vogelperspektive, so beeindruckt ein
tiefes, sattes Gruen, tropische Waelder, hohe Berge, ein alter Vulkankegel,
riesige Plantagen mit Zuckerrohr, Ananas und Bananen, eine wunderschoene
Altstadt, unzaehlige Palmen und mehr Straende als man zaehlen kann.
In diesem franzoesischen Karibiktraum eingebettet liegt unsere Basis
in Le Marin in der Bucht von St. Anne, der ideale Ausgangspunkt,
um die suedlichen Winwards zu entdecken. Die Versorgungsmoeglichkeiten
im Ort sind besonders gut und das auf Pfeiler ins Meer gebaute und geschmackvoll
eingerichtete Restaurant mit Kolonialer Einrichtung legendaer.
Bevor
Sie aber den Anker lichten, sollten Sie folgende Highlights nicht missen:
Die Hauptstadt Fort de France aufsuchen, um die Altstadt zu sehen, ueber
den oeffentlichen Markt zu schlendern, dem bunten und geschaeftigen
Treiben zu zusehen und frische Gewuerze zu kaufen sowie den Botanischen
Garten "Le Jardin de Balata" zu sehen, einem der bekanntesten
Botanischen Gaerten der Welt. Die kleine, pittoreske Plantage "La
Pagerie", die Geburtsstaette der Kaiserin Josephine de Bonaparte,
bei Trois-Ilets zu besichtigen. Die alte Hafenstadt St. Pierre zu besichtigen,
welche einst das wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Insel
war, bis am 8. Mai 1902 sich der groesste Vulkanausbruch des 20. Jahrhunderts
ereignete und Glutlawinen mit Temperaturen von ueber 800 Grad und Geschwindigkeiten
von mehr als 100 km/h ueber die Stadt hinweg rasten und mit einem Schlag
die ganze Stadt und alle ihre 29.000 Einwohner ausloeschte. Aussergewoehnlich
war: Es gab nur einen (vielleicht auch zwei) UEberlebende. Einer von
ihnen ueberstand das Inferno hinter den meterdicken Mauern einer Gefaengniszelle,
dem anderen gelang wohl auf immer noch ungeklaerte Weise die Flucht
aus der Stadt. Diese Eruption war die Geburtsstunde der modernen Vulkanologie.
Ein Spaziergang durch den Regenwald mit seinen vielen Baumfarnen wird
Sie genau so begeistern, wie der Besuch der wilden Luvseite der Insel,
denn Sie werden nur die Leeseiten der Inseln auf Ihrem Toern aufsuchen
und in diesen vor Anker gehen. Die Besichtigung einer Rumdestillerie
ist nicht nur interessant, sondern bei der anschliessenden Verkoestigung
koennen sie den einen und anderen guten Topfen fuer Ihre Sun-Downer
mit an Bord nehmen oder zur Erinnerung in der Heimat erwerben. Und ein
wundervolles kreolisches Abendessen darf man nicht auslassen. - Nun
wird es aber Zeit den Anker zu lichten und die weiteren Geheimnisse
der Windwards zu entdecken.
St. Lucia - die wilde Schoene - ist eine sehr ueppig bewachsene
Insel und doch so von Grund auf verschieden im Vergleich mit Ihrer noerdlichen
Nachbarin Martinique. Die Vegetation faellt hier voller aus, noch reichhaltiger,
die Plantagen sind im Gegensatz nicht ganz so gut und effizient bewirtschaftet
und alles wirkt ein bisschen aelter, wilder und von Zahn der Zeit angenagt.
Aber gerade das macht den besonderen und unverwechselbaren Charme von
St. Lucia, der Wilden und Schoenen aus. Die ueppige, tropische Vegetation
im UEberfluss, die heissen Quellen von Soufriere und die dramatische,
unwirklich erscheinende Kulisse der Pitons wird Sie in Ihren Bann ziehen
und mit Sehnsucht an diese Insel noch in Jahren denken lassen. Unsere
Basis auf St. Lucia liegt in der gepflegten Rodney Bay Marina
im Nordwesten der Insel. Die Verpflegungsmoeglichkeiten sind gut und
kaum ein Wunsch wird hier offen bleiben. Darueber hinaus gibt es gute
Restaurant und bei der Happy Hour koennen Sie sich schon mal auf Ihren
bevorstehenden Toern anstossen. Am Abend aber sollten Sie das Phaenomen
des phosphoreszierenden Wasser bewundern: Sie muessen nur im Dunkeln
mit einem Tau ins Wasser schlagen oder ordentlich mit der Seewassertoilette
pumpen, denn starke, ploetzliche Bewegung lassen die fuer das Auge nicht
sichtbaren Algen hell aufleuchten.
Die
Hauptstadt Castries mit ihrer Altstadt im Kolonialstil und unzaehligen
Restaurants, Bars und Cafés ist unbedingt einen Besuch wert!
Da der Hafen von Castries der Handelsschifffahrt dienst und weniger
fuer Yachten gedacht ist, empfehlen wir in die Hauptstadt mit Sammeltaxis
aufzusuchen - als kleine Zugabe werden Sie in diesen mit karibischen
Klaengen beschallt und auf Ihren weiteren Toern eingestimmt.
Die Marigot Bay etwa auf halber Hoehe der Insel sollten Sie nicht auslassen
und fuer die Rueckfahrt Ihres Toerns aufsparen. Auch Sie werden von
dieser traumhaften Kulisse verzaubern werden, so wie es dem Regisseur
von Dr. Doolittle" widerfuhr, so dass er diesen Film in dieser
Originalkulisse drehen musste. Ein Muss ist das Ankern zwischen den
Pitons, zwei steil abfallenden Bergen, welche die beiden Enden dieser
Bucht bewachen. Hier koennen Sie den Strand, die Bar und das Restaurant
eines der schoensten und teuersten Hotels, das Jalousie Cove Resort,
von St. Lucia geniessen und die atemberaubende Kulisse gib es gratis
dazu. Von hier aus ist ein Ausflug per Taxi durch den Regenwald zum
noch taetigen Vulkan mit seinen heissen Schwefelquellen und zu einem
Naturpark mit Wasserfall ein lohnender Trip.
St. Vincent - die Schwarze - mit schwarzen Sandstraenden mit
Palmenhainen ist nicht nur die naechste grosse Insel, sondern auch das
Tor in die Grenadinen. In der Form aehnelt sie ihrer groesseren Schwester
St. Lucia, ist aber ein bisschen wilder und geheimnisvoller. Ihre traumhafte
Hauptstadt Kingstown, liegt hinter einer Bucht eingebettet und umgeben
von steil aufragenden Villenhuegeln, an deren Fuss bunte Kolonialgebaeude
und mit 235 Jahren einer der aeltesten botanischen Gaerten der gesamten
Neuen Welt liegen. Eine der schoensten Kolonialstaedte der Windwards
und alle Mal einen Besuch wert! Interessant ist auch der Besuch von
Georgetown, welches sich bis heute vom letzten Ausbruch des Vulkans
La Soufriere nicht erholt hat. Mit Donnergrollen brach er im April 1979
aus, ausgerechnet an einem Freitag, den 13. Knapp 20.000 Menschen mussten
damals evakuiert werden und noch immer qualmt es am Kraterrand mahnend.
Die "Blue Lagoon" gilt als mit Abstand schoenste Bucht der
Insel. Unter Yachties wird das Ankern in die Blue Lagoon als
Highlight von St. Vincent gehandelt - kein Wunder, dass auch unsere
Flotte in dieser unglaublichen Bucht vor Anker liegt, um Ihnen schon
zu Beginn einen Eindruck von dem zu vermitteln, was Sie in den Windwards
erwarten duerfen.
Die wilde Schoenheit von St. Vincent wurde von Hollywood entdeckt. Viele
Szenen des Films "Fluch der Karibik" wurden hier gedreht.
An der Westkueste kann man die Filmkulissen der Filmhauptstadt Port
Royal besichtigen.
Die Grenadinen, die wilde Perle der Antillen, die Gruppe kleiner
Inseln beginnt suedlich von St. Vincent und erstrecken sich bis Grenada.
Sie gehoeren dem Hoheitsgebiet der einen oder anderen Insel an.
-
Young
Island ist die noerdlichste Grenadineninsel und keine 200 m von
St. Vincent entfernt. Das winzige Inselchen beherbergt eine kleine,
luxurioese Hotelanlage und befindet sich wie die meisten Hotelinsel-Resorts
der Grenadinen in Privatbesitz. Auf der Insel, begruesst vom ersten
Drink und dem Gekreisch zahmer Papageien inmitten des unglaublichen
Blumengartens, auf den beleuchteten Spazierwegen quer ueber das Eiland
wandelnd und sich von einer der besten Kuechen der Karibik verwoehnen
lassen ist Erholung in ihrer Reinkultur.
-
Carriacou mit seiner kleinen Hauptstadt "Hillsborough",
welches vom Tourismus weitgehend unentdeckt geblieben ist und deshalb
noch ganz unverfaelscht das ruhige Leben der Bewohner widerspiegelt.
-
Union
Island mit dem beruehmten Clifton Harbour and Resort mit einem
halbmondfoermiges Korallenriff mitten im Hafenbecken ist Tummelplatz
zahlloser Yachten. Zwischen Restaurant und Hafenbecken ist ein Meerwasserpool
in dem Ammenhaien, Baracudas und Meerwasserschildkroeten um die Wette
schwimmen. Und die Meeresschnecken (Lambi's) im "Lambi's"
sind die Besten in der Karibik, ein Kreolisches Gericht, dass Sie
in Europa mit Bedauern vermissen werden. Clifton Harbour ist fuer
viele Segler der Hafen, an dem sie ihren Toern beenden, wenn sie einen
One-Way nach Union Island, im Herzen der Grenadinen, gechartert haben.
-
Palm
Island, die kleine Palmeninsel mit Hotelresort, endlose weissem
Sandstrand, unzaehligen Palmen, kunstvoll angelegter Bluetenpracht,
gutem Restaurant und kristallklaren 30 Grad warmen Wasser scheint
von Union Island zum Greifen nahe zu sein.
-
Petit
St. Vincent (PSV), die kleine Insel mit nur einem kleinen aber
sehr feinem Hotelresort und ausgesprochen guter Kueche und entsprechender
Weinkarte. Der Strand laedt mit seinen palmbedachten Haengematten
zu verweilen und traeumen ein.
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Mopin,
das Fotomotiv, gehoert zu PSV und ist dieser vorgelagert. Wenn Sie
diese Inseln sehen, so werden Sie im ersten Augenblick an eine Haluzination
denken und dann, dass sie mit dem Modelbaukasten entworfen wurde.
Winzig, keine 50 qm klein, eher ein grosser, flacher Sandhuegel mitten
im Meer mit nur einem einzigen Palmensonnenschirm - eben das ultimative
Fotomotiv!
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Petit
Martinique, gegenueber von Petit St. Vincent liegend, ist um ein
vielfaches groesser und bewohnt. All die hilfreichen und liebenswuerdigen
Geister, welche den ganzen Tag lang die Gaeste auf Petit St. Vincent
verwoehnen und umsorgen wohnen hier und kehren Abend fuer Abend zu
ihren Familien und Haeusern auf ihrer Insel zurueck. Und Petit Martinique
ist fuer seine "Schmuggler" bekannt, die ihr Geld damit
machen zu den entlegenen Zollfreihaefen der Karibik zu fahren, um
Schnaps, Rum und Zigaretten einzukaufen, um diese dann an Segler in
der Suedkaribik zu moderaten Preisen wieder heimlich zu verkauft.
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Mustique
ist die wohl schoenste aller Karibikinseln und mehr Traum als Realitaet.
Die Privatinsel der Superreichen und Schoenen. Als Prinzessin Margarete
diese Insel fuer sich entdeckte lockte sie weitere Groessen wie David
Bowie, Mick Jagger, Raquel Welch etc. auf die Insel und jeder, der
sich hier ein Haus bauen wollte musste mehreren Einheimischen einen
Arbeitsplatz geben und grosszuegige Spenden machen. Die Strassen sind
in bestem Zustand, akkurat gestutzter Englischer Rasen saeumt die
Strassen und oeffentlichen Flaechen, eine Vegetation wie in einem
botanischen Garten, Kinder in wunderschoenen, adretten Uniformen und
Nichts, was nicht wie gemalt oder einfach nur perfekt aussieht. "Basils
Bar" in der Britannia Bay ist der Ort an dem man mit etwas Glueck
Popgroessen oder dem Jet-set zuprosten kann. Auf der ganzen Insel
gilt die unausgesprochene Regel der barfuessigen Eleganz - die Superreichen
zeigen sich nur ohne Schmuck und schlicht, doch elegant gekleidet.
Sehenswert ist das luxurioese Hotel "Cotton House" eine
aus dem 18. Jahrhundert stammende Villa eines Plantagenbesitzers mit
stilgerechter Kolonialeinrichtung, exzellentem Essen und perfektem
Service.
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Battowia,
Baliceaux, das korallengesaeumte Eiland Petit Mustique und die
stillen Savan Islands sind allesamt unbewohnte Inselchen, die von
den Yachties als erholsame und vertraeumte Plaetze sehr geschaetzt
werden.
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Bequia mit der Admirality Bay voller Yachten und beliebter
In-Treffpunkt fuer Segler. Die "Whaleboner Bar" betreten
Sie ueber ein Pier und laufen durch ein Tor aus zwei riesiegen Walrippen,
die Bartheke besteht aus dem Kieferknochen eines Walfisches mit mehreren
Metern Laenge und Sie sitzen auf Barhockern aus Walwirbeln. Am Abend
bei Cocktails, Live-Reggae-Musik und Lagerfeuer ist die Welt noch
ein Stueckchen schoener als sonst wo auf der Welt.
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Petit
Nevis liegt etwas ueber eine Seemeile suedlich von Bequia, ein
kleines, unbewohntes Inselchen, aber mit etwas Glueck kann man hier
den letzten bequianischen Walfaengern beim Zerlegen ihrer Beute zuschauen.
Besonders zwischen Maerz und Mai brechen sie auch heute noch mit ihren
beiden 8 m "langen" Segelbooten aus Zedernholz zur traditionellen
Waljagden auf.
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Tobago
Cays - diese Gruppe unbewohnter, flacher Inselchen mit winzigen
Palmenstraenden und Korallenriffen gehoeren zu den schoensten Postkartenmotiven
der Karibik. Egal ob sie schnorcheln oder tauchen - hier entdecken
Sie ein Paradies.
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Petit
Tabac, eine kleine Insel auf der ebenfalls Filmszenen zum Piratenfilm
"Fluch der Karibik" gedreht wurden.
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Mayreau
mit der Saline Bay, einem ca. 800 m langen Sandstrand, der dafuer
beruehmt ist, dass die Bewohner Grillpartys fuer Yachties am Strand
anbieten. Fische, Lobster, Meeresschnecken (Lambi's) und Huehnchen
schmecken hier besonders koestlich und werden auf Kreolisch zubereitet.
Und Taucher koennen vor der Bucht in 13 m Tiefe das alte britische
Kanonenboot "Purina" erkunden. Von dem kleinen Berggipfel
aus haben Sie den schoensten Blick ueber die Tobago Cays. Kamera nicht
vergessen! Und mit Blick auf das Meer verbirgt sich hinter ein paar
alten Baeumen der wohl schoenste Friedhof der Welt mit wilden, weissen
Lilien gespickt. Aber die wohl schoenste Bucht der Karibik ist die
Salt Whistle Bay. Im Palmenhain am taeglich frisch gekehrten Sandstrand
verbirgt sich das kleine, feine Salt Whistle Bay Resort mit ueberragender
Kueche.
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Canouan
die halbmondfoermige Insel war bis vor kurzem der absolute Geheimtip
unter Yachties. Dank seiner ausgezeichneten Badestraende kommen aber
neuerdings auch Touristen, nachdem einige Uebernachtungsmoeglichkeiten
geschaffen wurden, darunter ein Strandhotel, das zu den besten Gaestehaeusern
der oestlichen Karibik zaehlt. Von besonderem Interesse ist das verlassenen
Dorf im Norden von Canouan, dass bei einem Hurrikan im Jahr 1921 mit
Ausnahme der Kirche vollstaendig zerstoert wurde - unglaubliche Fotomotive
sind Ihnen sicher!
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Ile
de Ronde, die kleine Runde, Mabouya Island und Sandy Island, zwei
kleine pittoreske Inselchen mit Traumstraenden und Kokospalmen, offenbaren
fuer Schnorchel und Taucher ein wahres Unterwasserparadies und so
bekannt, dass sie zahllosen Tauchguides beschrieben wurden.
Grenada
- die Gewuerzinsel - ist die urspruenglichste der grossen Windward
Islands. Grenadas steile, gruene Vulkanberge erheben sich aus dem Karibischen
Meer. Jaehe, schroffe Klippen
stehen im Kontrast zu den sanften, bogenfoermigen Sandstraenden und praegen
die Kueste mit ihrer verschwenderischen Vegetation. Das Hinterland lockt
mit Kraterseen, natuerlichen Quellen und gewaltigen Wasserfaellen. Ein
weit ins Landesinnere reichendes Hafenbecken lotst Bananenfrachter, Kreuzfahrtschiffe
und knarrende, mit Fracht ueberladene Fischerboote bis in das Herz der
Hauptstadt, St. George's.
Kleine Inselimpressionen: Die Bauern bauen auf kleinen Parzellen Bananen,
Kakaobohnen, Zimt, Pigment, Ingwer, Nelken, Lorbeerblaetter und insbesondere
Muskatnuesse an - zwei drittel der auf dem Weltmarkt angebotenen Muskatnuesse
kommen aus Grenada. Die Fischer in ihren kleinen, hoelzernen Booten versorgen
den oertlichen Markt taeglich mit allem, was das Meer hergibt. Frauen
verkaufen Schmuck aus schwarzen Korallen, Batikhemden und -kleider, hausgemachtes
Naschwerk, Suessigkeiten aus Kokosnuss und kleine Strohkoerbe, die mit
einer einheimischen Gewuerzmischung aus Muskat, Zimt, Pigment, Ingwer
und Lorbeerblaettern gefuellt sind, um den Duft der Insel in Ihr Zuhause
zu tragen. Grenada ist weder die kleinste noch die entlegenste Insel in
der Karibik, aber sie wirkt zugleich klein und gewaltig, abgeschieden
und doch voll Leben und verzaubert die Besucher mit ihrer Ausstrahlung
an verfuehrerischer Naivitaet und Unkompliziertheit. Die Einheimischen
sind offen, sehr entgegenkommend und mit einem Laecheln im Gesicht hilfsbereit.
Der herrlichste Strand der Insel ist Grand Anse, ein breiter Sandstrand
in einer ruhigen Bucht an der Westkueste und nur ein paar Kilometer von
der Hauptstadt entfernt. Am Ufer werfen Palmen ihren grossen Schatten
und zur Strasse waechst eine natuerliche Hecke aus rotem und gelbem Hibiskus
und anderen tropischen Straeuchern, deren Namen man nur erahnt.
Unsere Basis in diesem verwunschenem Paradies liegt in der "True
Blue Bay" eingebettet, in der "True Blue Bay Marina and Resort"
- die wohl schoensten Bucht der Insel; und wie der Name erahnen laesst
herrschen in dieser alle nur erdenklichen Farben von Blautoenen und Blauschattierungen.
Lohnend ist die Besichtigung der Hauptstadt St. George's. Ein Spaziergang
entlang des Innenhafens (Carenage), dem alten Hafenviertel mit seinen
pastellfarbenen Kolonialbauten und ein Aufstieg zu Fort George und als
Wegzehrung dienen die an allen Strassenecken verkauften Bethelsnuesse.
Sehenswert ist der Market Square - taeglich ausser Sonntags findet hier
der Obst- und Gemuesemarkt statt. In den alten Markthallen haben hauptsaechlich
die Gewuerzverkaeufer ihre Staende und die schillernden Farben und der
Duft der Gewuerze bleibt unvergesslich.
Das
unglaublichste und wohl bekannteste Essen erlebt man im warten Sinn des
Wortes bei "Patrick". Sein Lokal ist voellig unscheinbar und
versteckt hinter dem Hafen. Sein normales Menue beinhaltet Suppen, 6-7
verschiedene Vorspeisen, 6-7 verschiedene Hauptspeisen mit Beilagen ohne
Ende, Desserts und dann noch einen hoellischen Schnaps aus einer Riesenflasche
deren Inhalt man zwar sieht, aber besser nicht erkennt. Man kann mit gutem
Gewissen sagen - das mit Abstand beste Essen in Grenada. Wenn Sie nach
diesem ausgedehnten Mahl noch gehen koennen, besuchen Sie schraeg gegenueber
"Mary's Hafenkneipe". Wir beschreibens hier nicht, denn das
kann man nur erleben.
Ende Januar steht Grenada im Bann des "Grenada Sailing Festival".
Nach den Regattafahrten steigen jeden Abend Partys mit Steelbands, Trommeln
und Reggae. Und Mitte August setzt mit dem "Grenada Carneval"
der Ausnahmezustand auf der Insel ein. Wer will kann sich maskieren und
mit den Bands mittanzen oder sich einfach nur im Festzug treiben lassen,
der an die Abschaffung der Sklaverei erinnert. - Nun aber Leinen los und
Erkunden Sie von der Gewuerzinsel aus die weiteren Geheimnisse der Grenadinen.
Gut zu Wissen: Die groesseren Inseln wie Martinique, St. Lucia
oder Grenada haben Marinas. In den
Grenadinen und auf St. Vincent wird dagegen meist geankert. Dort ist die
Versorgung etwas schwieriger aber immer wieder kommen Einheimische mit
Booten laengsseits, um Obst, frischen Fisch, Langusten und alle Moegliche
anzubieten. Behandeln Sie diese Menschen mit Respekt und Freundlichkeit,
denn auch diese sind freundlich, leben aber zum Teil in aermlichsten Verhaeltnissen.
Wasser kann mitunter schwer zu bekommen sein und sollte, wenn Verfuegbar,
stets ausreichend gebunkert werden. Das Gebiet ist mit vielen Riffen gespickt
und zwischen den grossen Inseln - besondere zwischen den Inseln St. Lucia
und St. Vincent - kann es bei Starkwind schnell zu zwei bis drei Meter
hohen Seegang geben, wobei die Wellenberge sehr langgestreckt sind und
nicht mit dem Seegang von Nord-/Ostsee oder gar dem Mittelmeer zu vergleichen
ist.
Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll mit Ihrer Anfrage an:
Herr Nassos Psomas
Biebricher Allee 9
65187 Wiesbaden
Tel: +49 / (0)611 / 236 90 34
Fax: +49 / (0611) / 236 90 33
Email: nassos.psomas@sailingparadise.com
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